AKTUELLE
PATELLALUXATION

Unsere Praxis ist lizensiert für offizielle Untersuchungen auf Patellaluxation.

Das Herausrutschen der Kniescheibe aus ihrer Gleitrinne im Knochen des Oberschenkels, tritt vor allem bei Zwerghunderassen auf.
Wird die Patellaluxation früh erkannt, kann den Hunden mit einer entsprechenden Behandlung geholfen werden, damit es nicht zur Entstehung von Gelenksschäden kommt.
Abhängig vom Grad der Patellaluxation, des Alters des Patienten und der Rasse werden die Therapiemethoden gewählt, die meist kombiniert werden.

 

REISEN MIT DEM TIER

Wenn Sie Ihr Tier mit in den Urlaub nehmen wollen, sollten Sie zum Schutz Ihres Lieblings folgende Punkte beachten: 

Chipobligatorium
Seit dem 30. Juni 2011 besteht für den Grenzübertritt ein Chipobligatorium. Tätowierungen sind nicht mehr ausreichend.

Heimtierausweis
Für den Grenzübertritt in andere Länder ist zusätzlich ein offizieller nummerierter Heimtierausweis Pflicht.

Gesundheitszeugnis
In einigen Ländern wird zusätzlich ein Gesundheitszeugnis verlangt. Dieses können wir Ihnen nach einer klinischen Untersuchung ausstellen.

Impfungen
Grundsätzlich muss eine Tollwutimpfung mindestens 21 Tage (je nach Land bis zu 7 Monaten) vor Grenzübertritt erfolgen.
Da die Vorschriften für eine Tollwutimpfungen von Land zu Land sehr unterschiedlich sind, informieren Sie sich rechtzeitig beim Bundesamt für Veterinärwesen (www.bvet.admin.ch) oder bei dem jeweiligen Konsulat des Landes.

Prophylaxe
Für einige Reisziele empfehlen wir eine Prophylaxe. Kontaktieren Sie unserer Praxisteam. Wir beraten Sie gerne.

 
 

FREMDE LÄNDER 
– ANDERE KRANKHEITEN

Durch die zunehmende Reisefreudigkeit mit unseren vierbeinigen Lieblingen steigt auch das Risiko der Ansteckung mit Krankheiten, die in der Schweiz nicht oder nicht mehr anzutreffen sind. Die meisten dieser Krankheiten werden von Parasiten ( Flöhe, Zecken, Mücken und Schnecken) übertragen. Gegen diese Krankheiten hilft eine konsequente Vorsorge.

Wir bieten an:

  • Beratung, Information für die Reise
  • Erstellen einer sinnvollen Vorsorge- Untersuchung auf Reisekrankheiten bei aus dem Ausland adoptierten Tieren
 

EIN WELPE ZIEHT EIN 
WAS GIBT ES ZU BEACHTEN?

Die Vorfreude ist gross und trotzdem muss einiges bedacht werden. In der Schweiz besteht die Verpflichtung, alle Hunde eindeutig und fälschungssicher zu kennzeichnen und zu registrieren. Welpen müssen spätestens im Alter von 3 Monaten von einem Tierarzt mit einem Chip gekennzeichnet werden. Die Registrierung erfolgt bei ANIS (Animal Identity Service AG).

Wird der Welpe aus dem Ausland importiert, muss er innerhalb von 10 Tagen von ihrem Tierarzt in der Schweiz angemeldet werden.

Sowohl Hund als auch seine Familie müssen zeitnah den Sachkundenachweis absolvieren.

Für Interessierte bieten wir auf Voranmeldung in der Praxis eine Schnupperrunde für Ihren Welpen an. So darf er völlig entspannt diese aufregende Umgebung kennenlernen.

Für Katzen ist das Chippen und registrieren nicht Pflicht, aber um vermisste Katzen zu identifizieren und ihrem Besitzer wieder zuzuführen, sehr empfehlenswert.

 

KASTRATION 

Wir führen Kastrationen bei sämtlichen Kleintieren durch.

Die Kastration des männlichen wie auch des weiblichen Tieres sind Operationen, die eine Vollnarkose erfordern. Komplikationen bei diesen chirurgischen Eingriffen sind sehr unwahrscheinlich, da sie routinemäßig durchgeführt werden. Bei einer Kastration werden die Keimdrüsen (Hoden oder Eierstöcke) entfernt werden, bei der Sterilisation nur unterbunden.

Bei der Entfernung der Hoden von Rüden oder Kater werden durch einen kleinen Schnitt die Hodensäcke geöffnet und die Hoden vollständig entfernt. In fast allen Fällen ist kein Verband notwendig.
Bei der Hündin oder Katze ist der Schnitt etwas größer, da die Gebärmutter und beide Eierstöcke entfernt werden.

Warum eine Kastration?

Rüde
Eine Operation ersetzt keine Erziehung. Dennoch kommen bei kastrierten Rüden z.B. aggressives Verhalten gegenüber anderen Hunden oder sogar Menschen so gut wie nie vor. Es gibt außerdem gesicherte Hinweise darauf, dass kastrierte Rüden später so gut wie nie an Erkrankungen der Prostata leiden.

Hündin
Die Kastration beendet die mit jeder Läufigkeit verbundenen Blutung und verhindert Änderungen im Verhalten der Hündin. Erkrankungen wie Gebärmutterentzündung oder Gesäuge-Krebs werden drastisch gesenkt. Scheinträchtigkeiten sind ausgeschlossen.

Kater
Ein unkastrierter Kater, der hauptsächlich in der Wohnung gehalten wird, beginnt mit der Geschlechtsreife, die Wohnung mit sehr unangenehmen Gerüchen zu markieren. Um dies zu verhindern, sollte ein Kater vor Eintritt der Geschlechtsreife mit ca. 6 Monaten kastrieren werden

Katze
Eine Katze leidet unter der Tatsache der provozierten Ovulation, d.h., es kommt bei der Katze nur zum Eisprung, wenn sie beim Kater war. Bei einer in der Wohnung gehaltenen Katze kommt dieses in der Regel nicht vor und deshalb wird sie in aller Regel dauerrollig. Dies führt zu Zysten auf den Eierstöcken und zu gleichen Problemen wie bei Hündinnen.

 

OPERATIVE VORBEREITUNG

Um ein Tier behandeln zu können ist es oft nötig, es zu narkotisieren. In der Regel bringt eine Narkose immer ein geringes Risiko mit sich. Dieses Risiko steigt mit zunehmendem Alter des Tieres. Damit eine Narkose bzw. Operation reibungslos verläuft, ist es wichtig, dass ihr Haustier nüchtern ist. Ab 12 Stunden vor der Operation sollte es keine Nahrung aufnehmen. Sie können ihrem Tier jedoch ohne Bedenken zu trinken geben.

 

ÜBERGEWICHT

Wissenschaftliche Untersuchungen gehen davon aus, dass ca. 25-50%  aller in den westlichen Industriestaaten gehaltenen Hunde und Katzen übergewichtig sind.Die richtige Ernährung und hinreichende Bewegung sind für unsere Haustiere genauso wichtig für ein vitales und aktives Leben wie für uns Menschen. Ein zu hohes Gewicht beeinträchtigt die Lebensqualität der Tiere erheblich und kann eine Reihe von Erkrankungen nach sich ziehen:

  • Anzeichen von Übergewicht (Adipositas)
  • Rippen lassen sich nicht oder schwer ertasten
  • Keine Taille erkennbar
  • Probleme beim Laufen, Schwerfälligkeit
  • Kurzatmigkeit
  • Lange Schlafzeiten
  • Aggressives Verhalten

Die Hauptfaktoren für Übergewicht sind falsches Futter und zu große Futtermengen. Es kann jedoch auch andere Ursachen haben. Selbst wenn Ihr Tier keines der aufgeführten Anzeichen aufweist, kann es trotzdem übergewichtig sein. Lassen Sie im Zweifelsfall das Gewicht Ihres Tieres von uns beurteilen. 

 
 
 

ZAHNGESUNDHEIT

Die Zahnpflege ist für Tiere genauso wichtig wie für Menschen. 

Ein „blitzblankes„ Gebiss – das wirkt auf viele Tierhalter fast wie ein Lächeln. Sie haben es selber in der Hand, über eine tiergerechte Zahnpflege und eine artgerechte Fütterung die positive Ausstrahlung ihres vierbeinigen Lieblings zu erhalten. Wie wichtig eine frühzeitige Zahnpflege ist, zeigen Ergebnisse von Untersuchungen. Fast 85% der Hunde und Katzen leiden demnach bereits ab dem vierten Lebensjahr an Zahnbelag und Zahnstein. Mindestens einmal im Jahr sollte ihr Liebling auch zum Zahncheck bei seinem Tierarzt vorgestellt werden.

Für die meisten grossen und kleinen Menschen ist die tägliche Zahnpflege selbstverständlich. Nicht nur das Gebiss von Hunde und Katzen, sondern auch das von Kaninchen und Meerschweinchen benötigt Pflege und Aufmerksamkeit, besonders da ihre Zähne zeitlebens nachwachsen.

Wir bieten Ihnen an:

  • Untersuchung der Zähne und der Maulhöhle
  • Vorbeugung von Zahnbelägen und Zahnstein
  • Zahnsteinentfernung, Zahnextraktion, Vorbeugung von Zahnbelägen und Zahnstein nach einer Zahnsteinentfernung
  • Beurteilung von Zahnfehlstellungen
  • Zahnkorrektur bei Kaninchen und Meerschweinchen

Weitere Untersuchungen (Labor, Ultraschall, Röntgen) nach Notwendigkeit und Absprache jeder Zeit möglich.
Fragen Sie an der Anmeldung oder rufen Sie uns gerne an.

Ihr Praxisteam

 

ZECKENPROPHYLAXE

Mit dem Frühling hat auch die Hoch-Zeit der Zecken begonnen. Die Anzahl der durch Zecken verursachten Hundekrankheiten nimmt in der Schweiz zu. Daher ist es wichtig, Ihr Tier gegen Zeckenbefall zu schützen. Die Hundekrankheiten canine Babesiose und canine Borreliose (Lyme Disease), welche durch Zecken übertragen werden, stellen ein ernstzunehmendes Risiko für die Gesundheit Ihres Tieres dar. Mit den modernen Zeckenmitteln werden nicht nur die Zecken auf dem Hund abgetötet sondern auch ein Befall verhindert.

Unser Praxisteam berät Sie gerne.

 
 

SENIOREN CHECK-UP

Altes Tier - trotzdem vital!
Altern ist ein normaler Vorgang des Organismus. Als Folge zeigt sich ein Nachlassen der Leistungs- und Adaptionsfähigkeit und somit eine höhere Anfälligkeit für Erkrankungen.
Alter und Gesundheit müssen jedoch kein Gegensatz sein. Und genau hier setzen unsere Vorsorgeuntersuchungen an. Erste Anzeichen von Beeinträchtigungen können so rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Typische Alterserkrankungen, die nicht geheilt werden können, zumindest gelindert werden. 

Wir bieten Ihnen an:
Senior Check-up für Ihren Hund und Ihre Katze ab 7 Jahren

  • Allgemeine Untersuchung · Blutentnahme 
  • Blutbild
  • Organwerte
  • Urinuntersuchung

Weitere Untersuchungen (Labor, Ultraschall, Röntgen) nach Notwendigkeit und Absprache jeder Zeit möglich.

Fragen Sie an der Anmeldung, wir geben Ihnen gerne Auskunft. 
Ihr Praxisteam